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Bezirkshauptmannschaft Mistelbach
Hauptplatz 4-5
2130 Mistelbach

Telefon 02572/9025 - 0
Telefax 02572/9025 - 33000
https://www.noel.gv.at/noe/Mistelbach/Bezirkshauptmannschaft_Mistelbach.html

Wappen

Der Bezirk Mistelbach ist ein Verwaltungsbezirk des Landes Niederösterreich.

Sitz der Bezirkshauptmannschaft ist Mistelbach, Außenstellen befinden sich in Laa an der Thaya, Poysdorf und Wolkersdorf.

Geschichte

Wie die meisten niederösterreichischen Bezirke entstand der Bezirk Mistelbach 1868. Er wurde aus den vormaligen Amtsbezirken Mistelbach, Laa, Feldsberg und Zistersdorf gebildet. Der Gerichtsbezirk Zistersdorf fiel 1901 an den neu gegründeten Bezirk Gänserndorf. Mit der Schaffung Groß-Wiens im Jahr 1938 wurde der Bezirk um den Großteil des Gerichtsbezirks Wolkersdorf aus dem aufgelösten Bezirk Floridsdorf-Umgebung erweitert. 1957 wurden die Gemeinden Gerasdorf und Seyring aus dem Bezirk Wien-Umgebung eingegliedert, diese Änderung wurde nach nur einem Jahr wieder revidiert.

Geografie

Er ist mit  km² nach dem Bezirk Zwettl der flächenmäßig zweitgrößte Bezirk des Bundeslandes. Er liegt im Herzen des Weinviertels und ist auch in der Raumplanung der Hauptregion Weinviertel zugeordnet.

Angrenzende Gebietskörperschaften

Nachbarbezirke sind der Bezirk Gänserndorf im Südosten, der Bezirk Korneuburg im Südwesten und der Bezirk Hollabrunn im Nordwesten. Im Norden grenzt er an die Tschechische Republik.

Angehörige Gemeinden

Der Bezirk Mistelbach umfasst 36 Gemeinden, darunter sind 4 Städte und 20 Marktgemeinden.

: Regionen in der Tabelle sind Kleinregionen in Niederösterreich

Gemeindeänderungen seit 1945

;1. Jänner 1957

;1. Jänner 1966

;1. Jänner 1967

;1. Jänner 1968

;1. Jänner 1970

;1. Jänner 1971

;1. Jänner 1972

;1. Jänner 1989

;1. Jänner 1995

Bevölkerungsentwicklung

Geschichte

Während des siegreichen Vormarsches der Preußen nach der Schlacht bei Königgrätz 1866 brachte das preußische Heer auch die Cholera nach Niederösterreich, die bis zum November 15.000 Tote forderte. Die „Neue Freie Presse“ berichtete am 2. September 1866 über die Cholera im Weinviertel und die Toten in den einzelnen Gemeinden des Bezirks.

Auch im April 1945, den letzten Kriegstagen nach der Schlacht um Wien (auchWiener Operation), war die Gegend um Mistelbach schwer getroffen. Letzte Zeitzeugen berichteten 2015 darüber in den NöN. Erst im August 1945 trat etwas Ruhe wieder ein für die Bevölkerung. Am Soldatenfriedhof in Mistelbach sind 918 Gefallene der Roten Armee sowie sowjetische Angehörige aus der Besatzungszeit bestattet.

Siehe auch

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Mistelbach.

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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