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http://www.badvoeslau.at/

Bad Vöslau

160pxAbb. 1 Wappen von Bad Vöslau
Basisdaten
Höhe276 m
PLZ2540
Vorwahl02252
Websitewww.badvoeslau.at
BürgermeisterChristian Flammer (Liste Flammer)

Bad Vöslau (Betonung: Vösláu) ist eine Stadt mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk und Gerichtsbezirk Baden im Industrieviertel in Niederösterreich.

Geografie

Bad Vöslau liegt am Abhang des Wienerwaldes zum Wiener Becken, rund 35 km südlich von Wien, knapp 5 km südlich von Baden bei Wien. Durch die Bruchlinie an der Thermenlinie gibt es hier einige Thermalquellen.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst drei Ortschaften und Katastralgemeinden (Bevölkerung am ; Fläche: Stand 31. Dezember 2017):

OS / KG Einw. Fläche in ha Gründungs­jahr
OS: Bad Vöslau
KG: Vöslau
824,62 1134
Gainfarn 2.340,64 1547
Großau 709,55 1658

Die beiden Orte Gainfarn und Bad Vöslau sind praktisch zusammengewachsen, wohingegen der kleinste Ort, Großau, in Richtung Berndorf liegt. Die Stadt selbst liegt direkt an der Thermenlinie, während Gainfarn schon etwas erhöht auf einer Bergstufe Richtung Wienerwald situiert ist.

Nachbargemeinden

Geschichte

Seit der späten Jungsteinzeit finden sich Besiedelungsspuren in Bad Vöslau; die Thermalquellen fanden bereits im Römischen Reich Verwendung.

Erstmals erwähnt wurde Vöslau 1136 im sogenannten Salbuch des Augustinerklosters in Klosterneuburg, welches einen Adoldus de Veselove erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs (vgl. tschechisch vesele, „fröhlich“). Vöslau bestand zu dieser Zeit lediglich aus einer Burg mit Wassergraben, die erst im 18. Jahrhundert erweitert und ausgebaut wurde. Die Wasserburg wurde zwar von Matthias Corvinus im Jahr 1483 zerstört und geplündert, hatte aber nach dem Wiederaufbau große Bedeutung während der Reformation.

In der Zeit der Gegenreformation wurde es mit der Pfarrei Gainfarn zusammengelegt.

Als 1773 Vöslau in den Besitz der Familie Fries kam, zur damaligen Zeit eine der einflussreichsten Familien am Wiener Hof, nahm es einen großen Aufschwung, in dessen Folge Schloss Voeslau (wahrscheinlich) von dem Hofarchitekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg (siehe: Gloriette sowie Palais Pallavicini) errichtet wurde.

Nach dem Konkurs der Familie Fries erwarb nur für ein Jahr Georg Simon von Sina die Herrschaft. Von ihm erwarb sie 1827 Freiherr Johann von Geymüller, der auch die bekannte, heute aber nicht mehr in Betrieb stehende Vöslauer Kammgarnspinnerei aufbaute. Im 19. Jahrhundert lebte die Stadt im Wesentlichen von der Textilindustrie und ab der Hälfte des Jahrhunderts ebenso vom Fremdenverkehr. Daneben ist der Weinanbau bis heute von Bedeutung.

Die erste Badeanlage wurde ab 1822 betrieben, was gleichzeitig den Beginn des „Kurortes“ bedeutet, und 1837 ausgebaut. 1904 wurde Vöslau zum Curort ernannt. Das heute bestehende Thermalbad wurde am 20. Juni 1926 im Beisein des Bundespräsidenten Michael Hainisch feierlich eröffnet.Festschrift anläßlich der Eröffnung der neuen Thermalbadeanlagen am 20. Juni 1926. Bürgermeisteramt des Kurortes Vöslau, Vöslau 1926, OBV,

Gemäß Landtagsbeschluss vom 27. März 1928 wurde der Ortsname auf Bad Vöslau abgeändert. 1954 wurde die Ortsgemeinde Bad Vöslau zur Stadt erhoben.,
Christl Braun (Red.), Stadtgemeinde Bad Vöslau (Hrsg.): Stadt Bad Vöslau. Festschrift zur Stadterhebungsfeier, 16. Mai 1954. Grasl, Bad Vöslau 1954, OBV.
Das ehemalige Schloss wird seit einem Umbau 1974 als Rathaus verwendet.

Religionen

Bei der Volkszählung 2001 bekannten sich 60,1 % der Bevölkerung zur römisch-katholischen Konfession, 9,9 % zur evangelischen. Drittgrößte Glaubensgemeinschaft (8,0 %) war der Islam, gefolgt von orthodoxen Kirchen (3,9 %). Andere Glaubensgemeinschaften blieben jeweils unter 1 %. Ohne religiöses Bekenntnis waren 15,3 % der Bevölkerung.

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

Folgende über die Gemeindegrenzen hinweg bekannte Veranstaltungen finden wiederkehrend statt:

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Stadt ist eine Tourismusgemeinde. Der Weinbau zählt zur Weinbauregion Thermenregion. Im Stadtgebiet wird aus etwa 660 Metern Tiefe das Vöslauer Mineralwasser gewonnen und für europäische Konsumenten exportiert.

Östlich des Stadtzentrums, nahe dem Bahnhof, befindet sich die ehemalige Kammgarnfabrik, die seit etwa 1983 im Besitz einer Investorengruppe ist. Die neuen Besitzer des Areals haben einen Teil davon laufend revitalisiert und als Büro-, Geschäfts- oder Lagerflächen bzw. als Ordinationen o. ä. vermietet. Weitere Flächen und Gebäude werden künftig ebenso erneuert bzw. adaptiert. Das Fabriksareal ist mittlerweile unter dem Namen Vöslauer Kammgarnzentrum bekannt.

Neben den innerstädtischen Einzelhandelsunternehmen, befindet sich im Nordosten der Gemeinde ein gut frequentiertes Fachmarkt- bzw. Geschäftszentrum, welches teilweise sogar Kunden aus der Region um Berndorf bedient.

Am 11. Februar 2006 wurde das neue Kurzentrum Bad Vöslau eröffnet.

Die Krematorium Bad Vöslau GmbH betreibt in Bad Vöslau seit 2014 eines von derzeit (Stand 2021) 17 aktiven Krematorien in Österreich.

Verkehr

Bildung

Die Gemeinde beherbergt fünf Kindergärten, zwei Volksschulen, eine Allgemeine Sonderschule (unter dem Namen: „Kreatives Lernzentrum“), eine Musikschule sowie eine Neue Mittelschule mit dem Schwerpunkt Sport. Bis Juni 2005 war in Gainfarn die Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft in Betrieb.

Ab September 2005 hatte das BG und BRG Baden Frauengasse eine Expositur in den Gebäuden der ehemaligen Höheren Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft begonnen. Von 2009 bis 2012 wurden neue Gebäude errichtet und bestehende adaptiert bzw. renoviert und 2013 das selbständige Gymnasium Bad Vöslau gegründet.

Bad Vöslau ist seit Oktober 2009 auch „Universitätsstadt“. Das ITM-College für Fremdenverkehr wechselte vom Semmering nach Bad Vöslau und hat seine Pforten im Gebäude des ehemaligen ÖBB-Schulungsheimes geöffnet. Hier werden Studenten aus mehreren Ländern zu Tourismus-Managern ausgebildet, ein weiterführendes Hochschulstudium ist möglich. Angeschlossen ist auch das „College Garden Hotel“, in dem die Studenten Praxis erwerben können.

Politik

Der Gemeinderat hat 37 Mitglieder.

Bürgermeister

Bürgerinitiativen

Im Zeitraum 2005–2018 haben sich etliche Bürgerinitiativen im Ort gebildet, von denen sich sieben am 4. Dezember 2018 zu einer überparteilichen Gruppierung zusammengeschlossen haben. Seitdem treten diese gemeinschaftlich unter dem Namen „Liste Bad Vöslau – Vereinigte Bürgerinitiativen“ auf. Zwei Tage später ist die „Initiative Lebensraum Gainfarn“ als achtes Mitglied dieser Bürgerliste beigetreten.

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen mit Bezug zur Gemeinde

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bad Vöslau

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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