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Wappen

Götzis ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bundesland Vorarlberg im Bezirk Feldkirch und in der Kummenberg-Region an der Grenze vom Oberen zum Unteren Vorarlberger Rheintal.

Geographie

Der Kern der Gemeinde Götzis, einer Gemeinde im Vorarlberger Unterland, liegt im Vorarlberger Rheintal auf 448 Metern Höhe am Rande der Kugelgruppe. Das Gemeindegebiet selbst liegt zwischen 410 m in der Talsohle und auf der Hohen Kugel. 45,2 Prozent der Fläche sind bewaldet. Eichbühel, Kapf, Rüttkopf, Hohe Kugel, Götzner Moos (Orsanka Moos), Satzkopf, Meschach, St. Arbogast, Örflaschlucht, Therenberg und die Ruine Neu-Montfort liegen im Naturschutzgebiet Hohe Kugel – Hoher Freschen – Mellental.

Gemeindegliederung

Es gibt nur die Katastralgemeinde Götzis.

Ortsteile der Gemeinde sind:

  • St. Arbogast
  • Meschach
  • Millrütte
  • Rütte
  • Götzis-Berg
  • Götzis-Markt
  • Götzis-Moos
  • Götzis-Kommingen
  • Götzis-Kirla
  • Götzis-Sonderberg

Nachbargemeinden

Geschichte

Götzis wird im rätischen Reichsurbar als Cazeses erstmals urkundlich erwähnt. Weiters finden sich folgende Schreibweisen:

:1045: Cheizines

:1178: Chezins

:1260: Gezins

Um 1000 n. Chr. entstand im Bereich der alten Kirche ein bescheidener Dorfkern. 1375 wurde die Grafschaft Feldkirch verkauft. Götzis kam damit in den Besitz der Habsburger. Am 15. Mai 1694 wurde Götzis zur Marktgemeinde erhoben. Am 1. Januar 1801 wurden Götzis und Altach politisch getrennt. Götzis wurde damit eine selbstständige Gemeinde.

Im Ersten Weltkrieg (1914–1918) leisteten etwa 800 Männer aus Götzis Kriegsdienst, 152 Götzner fielen oder starben damals und in den nachfolgenden Jahren an den Kriegsfolgen. 239 Götzner starben im Zweiten Weltkrieg (1939–1945).

Am 29. April 1945 überschritten französische Truppen die Vorarlberger Grenze bei Lochau und Hohenweiler. Bevor sie am 6. Mai den Arlberg erreichen konnten, lieferten ihnen Einheiten der Wehrmacht und der SS noch Kämpfe bei Bregenz, Götzis, Bings und Dalaas, welche Todesopfer auch unter der Zivilbevölkerung forderten und Sachschäden verursachten.

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerung nimmt kontinuierlich zu, da die Geburtenbilanz stark positiv ist. Auch die Wanderungsbilanz ist in den meisten Jahren positiv.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Naturdenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

In Götzis gab es im Jahr 2004 rund 450 Betriebe mit ca. 3600 Beschäftigten.

Zu den größten und bekanntesten Firmen mit Stammsitz in Götzis zählen Loacker Recycling, Sola Messwerkzeuge, Zech Fenster und Huber Tricot. Bedeutung hat auch der Vorarlberger Wirtschaftspark (VWP) sowie das Betriebsgebiet Hopbach.

Götzis verfügt über ein Biomasseheizwerk mit Abgasreinigung. Das Nahwärmenetz versorgt gemeindeeigene Objekte, Firmen und Wohngebäuden vom Industriegebiet bis in den Ortskern. Als Betreiber der Nahwärme Götzis GmbH sind neben der Gemeinde auch in Götzis ansässige Unternehmen als private Investoren beteiligt.

Seit 2007 entstand auf dem ehemaligen Areal der Firma Huber Tricot, die 1991 drei Viertel der Aktien des in Götzis ansässigen Unternehmens Hanro erworben hat, der neu geplante Ortskern der Marktgemeinde, bekannt als Am Garnmarkt mit rund 100 Unternehmen und circa 200 Wohnungen. (Stand 2018)

Verkehr

Energie

Götzis gehört zu den 24 Gemeinden in Österreich (Stand März 2019), die die höchste Auszeichnung des e5-Energieprojekts erhalten haben. Dieses Programm für energieeffiziente Gemeinden soll die Umsetzung einer modernen Energie- und Klimapolitik auf Gemeindeebene fördern.

Bildung

Götzis besitzt eine Musikmittelschule sowie die größte Mittelschule Vorarlbergs und mit dem BORG eine Allgemeinbildende Höhere Schule. Weiters gibt es die Kathi-Lampert-Schule am Garnmarkt. In Götzis gibt es zudem sieben Kindergärten, vier Volksschulen eine Volkshochschule und ein Sonderpädagogisches Zentrum.

Sport

Politik

Gemeindevertretung

Gemeindevorstand

Der Gemeindevorstand besteht seit 2025 aus acht Personen: Vizebürgermeister Christoph Längle (Bürgerbewegung Götzis), Kevin Oberhauser (ÖVP), Thomas Ender (Grüne), Clemens Neuner (ÖVP), Christine Wiesenegger (ÖVP), Kornelia Ender (BBG), Markus Rottmar (Grüne) und Reinhard Rüf (SPÖ).

Bürgermeister

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen mit Bezug zur Gemeinde

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Götzis.

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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