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http://www.gratkorn.com/

Gratkorn

160pxAbb. 1 Wappen von Gratkorn
Basisdaten
Höhe380 m
Fläche34.56 km2
PLZ8101
Vorwahl03124, 03127
KfzGU
Adresse der Verwaltung
Websitewww.gratkorn.gv.at
Michael Feldgrill (SPÖ)

Gratkorn ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Steiermark nördlich von Graz im Bezirk Graz-Umgebung.

Geografie

Gratkorn liegt an der Mur im Mittleren Murtal gegenüber (östlich) von Gratwein, nördlich von Graz, in der Steiermark. Im Osten der Gemeinde liegt mit der Hohen Rannach deren höchste Erhebung. Weitere markante Erhebungen sind der Eggenberg im Norden und der Kanzelkogel im Süden des Gemeindegebiets.

Gratkorn liegt im Gratkorner Becken, das sich zum Weststeirischen Riedelland hin öffnet und eine Weitung des Murtales bildet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Forstviertel, Freßnitz, Friesach-St. Stefan, Gratkorn-St. Veit ob Graz und Kirchenviertel.

Die Marktgemeinde besitzt kein geschlossenes Ortsgebiet, sondern verfügt über eine großflächige Besiedelung mit mehreren Zentren. Dennoch ist ein Großteil der Fläche unbesiedelt, bewaldet oder in landwirtschaftlicher Verwendung.

Nachbargemeinden

Geschichte

Gedenkkultur

Am 4. April 1945 mussten ungarische Jüdinnen und Juden, die zuvor bei Stellungsbauten am „Südostwall“ eingesetzt wurden, von Anhaltelagern in Graz in Richtung Bruck an der Mur marschieren – sie befanden sich auf einem sogenannten Todesmarsch. Bei Gratkorn konnten einige der Häftlinge entfliehen. Sie bettelten bei der Bevölkerung um Nahrungsmittel, ehe sie von Soldaten der SS-Division „Wiking“, die damals in Gratkorn stationiert war, aufgegriffen, misshandelt, ermordet und verscharrt wurden. 69 Jahre danach, im November 2014, organisierte der damalige Journalismus-Student Maximilian H. Tonsern eine Gedenkveranstaltung. Gemeinsam mit dem Gratkorner Herwig Brandstetter und dem Menschenrechtspreisträger des Landes Steiermark, Manfred Oswald, gründete er daraufhin ein Aktionskomitee, welches sich als Impulsgeber für die Errichtung einer Gedenkstätte in Gratkorn verstand. Die Gemeinderatsmitglieder der Marktgemeinde Gratkorn, vertreten durch den Bürgermeister Helmut Weber, stimmten einstimmig für die Errichtung einer Gedenkstätte. So konnte diese feierlich am 4. April 2016 eingeweiht werden. Direkt vor der Gemeinde stehend erinnert nun ein Gedenkstein in vier Sprachen (Hebräisch, Ungarisch, Englisch und Deutsch) an die Massaker in Gratkorn, eine daneben befindliche Informationstafel gibt Auskunft über den geschichtlichen Hintergrund der Todesmärsche durch die Steiermark.

Bevölkerungsentwicklung

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Sport

Der im Ort ansässige Fußballverein FC Gratkorn spielt zurzeit in der fünfthöchsten österreichischen Spielklasse, der Oberliga Mitte-West.

Weiters findet sich in Gratkorn auch ein Basketballverein, welcher eine Sektion von ATUS Gratkorn ist. Die Herrenmannschaft des ATUS Gratkorn, die G-State Scorpions, spielte in der Saison 2009/2010 in der 2. Basketball-Bundesliga (Österreich), wo sie am Ende der Saison den 6. Platz belegten. Die Damenmannschaft, die G-State Scorpion Ladies, spielt derzeit in der österreichischen Frauenbasketballliga (Austrian Women Basketball League, kurz AWBL).

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Größter Arbeitgeber ist die Firma Sappi Austria Produktions-GmbH & Co KG. Weiters zu erwähnen sind Concept Technologie GmbH, Philips Semiconductors (seit 1. Oktober 2006: NXP Semiconductors),Trinkl Transporte Ges.m.b.H., Christof Group. Weiters befindet sich in Gratkorn eine Autoteststrecke von AVL List.

Bisher nützt die Papierfabrik Sappi ein von einem Werkskanal gespeistes Wasserkraftwerk. Seit 2021 bauen Verbund AG und Energie Steiermark an einem Murkraftwerk Gratkorn. Seit einigen Jahren liefert eine Leitung aus der Papierfabrik Sappi ausgekoppelte Wärme via Übergabestation in Graz-Andritz in das Fernwärmenetz der Stadt.

Verkehr

Öffentliche Einrichtungen

Die Marktgemeinde Gratkorn verfügt über einige Einrichtungen für die Einwohner. Bücherei, Jugendzentrum, Kinderfreundebad, mehrere Kindergärten, Musik- und Kunstschule, Nachmittagsbetreuung, Sporthalle, Sportstadion, …Des Weiteren befindet sich dort die Hackher-Kaserne des Österreichischen Bundesheeres. In ihr sind Teile des Versorgungsregiments 1 (VR1), das sich aus der Kirchner-Kaserne in Graz und der Hackher-Kaserne in Gratkorn zusammensetzt, stationiert.

Bildung

Es befinden sich zwei Volksschulen sowie eine Mittelschule in der Gemeinde. Die Polytechnische Schule ist ebenfalls ein Bestandteil der Bildungslandschaft. Weiterführende Schulen sind schnell erreichbar (Graz, Rein).

Politik

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.

Bürgermeister

Wappen

Wappenbeschreibung: „Ein gespaltener Schild. Die vordere Hälfte ist von Silber und Grün schräglinks geteilt; in der unteren Feidung sind drei goldene Kornähren fächerartig übereinander gelegt. Die rückwärtige Schildhälfte ist rot tingiert und von einem schräglinken silbernen Balken durchzogen, der oben und unten von je einer silberfarbenen Papierrolle begleitet wird. Den Schild umgibt eine bronzefarbene ornamentierte Randeinfassung.“

Zum Markt erhoben mit 20. Mai 1922 (LGB1. 1922, Nr. 168).1922 November 20, Wien. Wappenverleihung durch das Bundesministerium für Inneres und Unterricht.

Partnergemeinde

Partnergemeinde von Gratkorn ist Palazzolo dello Stella in Italien.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Ehrenbürger

Ehrenbürger der Gemeinde sind:

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Gratkorn

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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