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http://www.grieskirchen.at/

Grieskirchen

160pxAbb. 1 Wappen von Grieskirchen
Basisdaten
Höhe335 m
Fläche11.7 km2
PLZ4710
Vorwahl07248
KfzGR
Websitewww.grieskirchen.at
BürgermeisterinMaria Pachner (ÖVP)

Grieskirchen ist eine Stadtgemeinde im Hausruckviertel in Oberösterreich mit Einwohnern (Stand ) und Sitz der Bezirkshauptmannschaften der Bezirke Grieskirchen und Eferding, die im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft zusammengelegt wurden. Das zuständige Gericht des Gerichtsbezirks Grieskirchen befindet sich ebenfalls in der Stadt.

Geografie

Grieskirchen liegt auf um die im Trattnachtal. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,7 km, von West nach Ost 4,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,7 km². 10,3 % der Fläche sind bewaldet, 70,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Landschaftlich gehört die Gegend zur Raumeinheit Inn- und Hausruckviertler Hügelland.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwölf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Grieskirchen, Manglburg und Parz.

Zählsprengel sind Grieskirchen-West, Grieskirchen-Ost, Grieskirchen-West, Grieskirchen-Umgebung.

Nachbargemeinden

Geschichte

Griezkirichen wird 1075 als Besitz des Passauer Klosters St. Nikola, zum Bistum Passau gehörend, erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Zeit wurde der Ort Bayern zugeschlagen und war von 1810 bis 1816 königlich bayerische Grenzstadt. Anschließend kam die Stadt wieder zu Österreich ob der Enns.

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungszunahme von 1981 bis 1991 erfolgte durch eine positive Wanderungsbilanz (+162), während die Geburtenbilanz nahe null war. Von 1991 bis 2001 wurde die Wanderungsbilanz negativ (–154), so dass die Einwohnerzahl zurückging. Von 2001 bis 2011 hielten sich Abwanderung und positive Geburtenbilanz fast die Waage.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bahn

Grieskirchen liegt an der 1861 fertiggestellten Passauer Bahn, eine geplante Verbindungsbahn von Grieskirchen über Gallspach nach Gaspoltshofen wurde nicht realisiert.

Der Bahnhof von Grieskirchen liegt am östlichen Stadtrand, nördlich des Industriegeländes, welche die Fabrik der Firma Pöttinger Landtechnik sowie die etwas kleinere ''Fröling'' Heizungsfabrik prägen.Historisch begründet ist auch der Name der Bahnstation: Grieskirchen-Gallspach. Der Nachbarort Gallspach – bekannt durch sein Zeileisinstitut – war seit den frühen Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts bei Kurgästen beliebt. Dies war auch der Grund, warum bald etliche Schnellzüge, darunter auch der legendäre Oostende-Wien-Express, hier halt machten.Als bei den Krankenkassen in Deutschland zu Beginn der 1990er Jahre der Sparstift angesetzt und ein Kuraufenthalt im Ausland nicht mehr finanziert wurde, blieb diese Klientel an Kurgästen aus; dies war damit das Ende des Haltens der Schnellzüge in Grieskirchen.

Straße

Grieskirchen liegt an der ''Innviertler Bundesstraße'' (B137), an welcher an der Pöttingerkreuzung die ''Gallspacher Straße'' (B135) nach Süden in Richtung Gallspach, Gaspoltshofen und Schwanenstadt abzweigt.Bis zur endgültigen Fertigstellung der ''Innkreis Autobahn'' (A8) in den 1990er Jahren war die B137 der nördliche Teil der Gastarbeiterroute. Als die Innkreis Autobahn endlich fertiggestellt wurde, wurden die Straßenschilder E5 (Europastraße 5) von der Bundesstraße auf die Autobahn übertragen.

Es gibt keinen direkten Autobahnanschluss. Richtung Osten (Linz, Wien) oder Süden (Graz) fährt man bei Wels-Nord oder Pichl bei Wels auf die Welser Autobahn A25 respektive Innkreis Autobahn A8 auf. Richtung Westen (Ried, Passau) bieten sich die Anschlussstellen Meggenhofen-Gallspach oder Haag am Hausruck an.

Weiters existieren Bezirks- bzw. Landesstraßen nach Norden in die Richtungen Michaelnbach und Waizenkirchen sowie in Richtung Pollham und St. Thomas beziehungsweise St. Marienkirchen an der Polsenz als auch nach Osten die „alte Bundesstraße“ B137 in Richtung Bad Schallerbach und ebenso eine nach Westen in Richtung Tollet.

Historisch begründet sind die engen Straßen der Stadt; vor ein paar Jahren wurde im gesamten Stadtkern Tempo 30 km/h angeordnet, an Stelle der sonst üblichen 50 km/h.

Ansässige Unternehmen

Die Brauerei Grieskirchen wurde 1708 erstmal urkundlich erwähnt und stellt heute eine Vielzahl verschiedener Biersorten und Limonaden her. Besonderheiten der Brauerei sind ihr vielfach ausgezeichnetes Pils und ihre Weißbiere (hefetrübe und dunkle Weiße). Besonders die Weißbiergeschichte der Brauerei reicht lange zurück. Grund ist, dass Grieskirchen königlich bayerische Grenzstadt war und somit die Grieskirchner Brauerei die östlichste Weißbier-Brauerei Bayerns war. Die Grieskirchner Brauerei ist eine regional verankerte Privatbrauerei im Besitz von Marcus Mautner Markhof.

Die 1871 gegründete ''Alois Pöttinger Maschinenfabrik'' stellt Landmaschinen für die Grünland- und Bodenbearbeitung her. Der Exportanteil beträgt 80 %. Das Unternehmen betreibt Zweigwerke in Bernburg und Vodňany und beschäftigt 1.370 Mitarbeiter.

Die 1659 erstmals erwähnte Pfleger-Mühle zu Schloss Parz befindet sich seit 1892 im Besitz der Familie Haberfellner. Das Unternehmen wird heute von Leopold und Markus Haberfellner geführt.

Weitere produzierende Firmen in Grieskirchen:

Bildung

Politik

Gemeindevertretung

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.

Bürgermeister

Wappen

Blasonierung: In Rot auf grünem Schildfuß eine silberne Kirche mit schwarzem Tor, ebensolchen Fensteröffnungen und Dächern sowie einem schwarzen Knauf und Kreuz auf dem Zeltdach des linksgestellten Flankenturmes.Die Gemeindefarben sind Grün-Rot.

Wann das Wappen verliehen wurde, ist nicht bekannt. In der 1564 erlassenen Marktordnung sind bereits Bestimmungen über die Fertigung mit dem Marktsiegel erwähnt, ebenso wird im Stadtrecht von 1623 auf das Wappen Bezug genommen, allerdings ohne Abbildung. Die erste bildliche Darstellung findet sich als Siegelabdruck auf einer Urkunde von 1690.

Das Motiv verweist als redendes Wappen auf den Namen und damit die Entstehung der Siedlung, die sich am schotterigen, sandigen Ufer (obd. Gries) der Trattnach um eine Kirche entwickelt hat.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Grieskirchen

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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